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MMV News


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29.12.2016

Grenzenlose Kameradschaft zwischen Motorfahrer und Offizier

Militärische Kameradschaft kennt keine (Vereins-)Grenzen. Dies zeigten der Motorfahrerverein St. Galler Oberland Graubünden MMV und die Bündner Offiziersgesellschaft BOG 2016 gleich mehrmals.

Von Urs Fetz, Mitglied MMV und Präsident BOG

Eine Grossveranstaltung ohne Beteiligung des MMV ist heute bei der BOG kaum mehr denkbar. Bestes Beispiel dafür ist etwa der Bündner Zweitagemarsch vom 9. und 10. Oktober 2016, bei dem der MMV erneut für das Transportwesen verantwortlich zeichnete. Und obwohl der Chef Transporte, Soldat Stephan Krättli, kurzfristig ausgefallen war, bewerkstelligten die Motorfahrer die Dutzenden Verschiebungen einmal mehr mit Bravour und vor allem unfallfrei. Denn niemand anderes als der Präsident des MMV, Wachtmeister Arno Balzer, war in die Bresche gesprungen. Doch auch die Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft vom 12. März 2016 mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern respektive Mitwirkenden wäre ohne MMV kaum so reibungslos und würdig ausgefallen. Schliesslich galt es, Bundesrat Guy Parmelin sicher einzuweisen und Dutzende, teils ranghohe Offiziere und Gäste – darunter etwa Armeechef André Blattmann - sicher ans Ziel zu bringen. Es ist sehr beruhigend, bei solch weitgreifenden und publikumswirksamen Veranstaltungen auf solides und seriöses Handwerk à la MMV zurückgreifen zu dürfen.

Aus vollen Rohren

Einer der Höhepunkte des Jahres war die gemeinsam durchgeführte Stippvisite bei der neuen mechanisierten Bündner Brigade vom 10. Mai 2016 in Hinterrhein. Doch für die 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der drei teilnehmenden Partnerorganisationen gab es mehr zu sehen, als ohrenbetäubende Schüsse aus den heisslaufenden Rohren der Kampfpanzer Leopard 2. Bei gemeinsamem Essen mit dem Panzerbataillon 14 und bei der gemeinsamen Verschiebung mit Car konnten nämlich erneut Freundschaften über die Vereinsgrenzen hinweg gefördert werden. Und auch das Referat von Referat von Brigadier Willy Brülisauer war für die Motorfahrer, Polizisten und Offiziere dynamisch und Horizont erweiternd. Selbst der Regen und die eisige Kälte konnte den über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nichts anhaben. Denn spätestens auf der durch den MMV organisierten Rückverschiebung waren die nassen Jacken wieder abgestreift und es wurden Erlebnisse in Fotoformat herumgereicht.

Bilderbuchwetter am Grischun

Die wohl eindrücklichste da natürlichste Kulisse aber lieferte der Fahrtrainingskurs III vom 27. August 2016. Der «Grischun» - so der heimelige Namen dieser atemberaubenden Passfahrt durch Graubünden – hatte so einiges zu bieten. Neben den engen Kurven der Pässe Flüela, Ofen und Julier mussten die Motorfahrerinnen und Motorfahrer aber auch in den engen Gassen des Val Müstair ihr ganzes fahrerisches Können unter Beweis stellen. Entschädigt wurden sie mit Bilderbuchwetter und einem Mittagessen im Hotel Restorant Chavalatsch vor der malerischen Kulisse Benediktinerklosters St. Johann. Letzteres ist seit 1983 als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Einmal mehr überzeugten der Technische Leiter, Hauptmann Werner Gartmann, und seine Equipe mit einer perfekten Organisation. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön für die Kameradschaft und die gemeinsamen Erlebnisse!



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