Willkommen auf unserer Online Bilder Gallery des Militär Motorfahrer Verein St.Galleroberland Graubünden (MMV SGO/GR)

Ladungssicherun

Datum: 21.05.2011
Übungsleiter: Werner Gartmann
Foto: Arno Balzer

Bericht: Heinz Gallus

Bereits die Wetterprognose für Samstag, 21. Mai 2011, war verheissungsvoll: Schön und warm – kurzum: Herrliche Bedingungen, so die Vorhersage. Ab 06.45 Uhr versammelte sich die Teilnehmerschaft auf dem Rossboden, bei der Tankstelle der Armee, bei besten Wetterverhältnissen. Übungsleiter Werner Gartmann führte sowohl das Inkasso des Übungsbeitrags durch und kontrollierte die Ausweispapiere der Eintreffenden. Kurz vor 07.00 Uhr hatten sich alle Teilnehmenden eingefunden. Die Ausschreibung zur Übung „Ladungssicherung“ hatte beachtliches Interesse ausgelöst, aufmerksam lauschten die 16 Teilnehmenden den Ausführungen des Übungsleiters. Nach der Befehlsausgabe begaben wir uns zum Fahrzeugpark und führten die üblichen Kontrolltätigkeiten an den zugewiesenen Fahrzeugen durch. Übungsleiter Werner Gartmann hatte im Besonderen auf die Kontrolle des Reifendrucks hingewiesen, welcher für die heutige Übung zu beachten sei. In vier Gruppen aufgeteilt war seitens der Übungsleitung ausschliesslich der Verladezeitraum in Sils i.D. als verbindlich kommuniziert worden; die Gestaltung des Zeitraums bis zum Verladen oblag der Eigenverantwortlichkeit des jeweiligen Gruppenchefs. Der Schreibende, eingeteilt in der Gruppe von Kpl Schlatter Rolf, startete zusammen mit Beifahrer Arno Balzer, dem Präsidenten des MMV SGO/GR. Nachfolgend der „Angewöhnungsrunde“ auf dem Gebiet des Rossbodens folgte ein kurzer Kaffeehalt im Schützenhaus der Kantonshauptstadt. Die Anfahrt nach Sils i.D. führte über die A13, Abzweigung Thusis Nord, in Richtung Tiefencastel. Nach der Tunneldurchfahrt bogen wir links ab und fuhren auf das Areal des Tiefbauamts Graubünden. Gegen 20 Minuten vor dem kommunizierten Zeitpunkt trafen wir dort ein. Im Vorfeld dieser Übung hatte Volker Eix, beruflich beim Tiefbauamt des Kantons Graubünden tätig, verschiedentliche Vorbereitungen getroffen, damit jedes Armeefahrzeug dieser Übung mit Betonelementen beladen werden konnte. Diese Betonelemente, mit einem Gewicht von rund 1‘400 kg pro Stück, galt es den Vorgaben entsprechend zu beladen. Professionell bediente Volker den eingemieteten Radlader WL 50 (4,8t) und belud Lastwagen um Lastwagen, entsprechend der möglichen Nutzlast. Die Fahrercrew hatte ebenfalls alle Hände voll zu tun, um der Verrichtung „formschlüssige Ladungssicherung“ gerecht zu werden. Dass alle geladenen Betonelemente mit starken Spannsets auf die Ladefläche niedergezurrt wurden, sei hier nur am Rande erwähnt.
Gegen 10.15 Uhr war unser Fahrzeug vollständig beladen – es konnte losgehen. Im Vergleich zu Fahrten mit den zumeist unbeladenen Fahrzeugen war das Fahrverhalten sehr gewöhnungsbedürftig. Speziell bei geradem Streckenverlauf fühlte sich das Lenkverhalten „unpräzise“ an, um die Mittelachse fühlte sich das Fahrzeug „schwammig“ an. Die verbleibende Zeit bis zum Mittagessen nutzten wir, um vom Beladungsort bis nach Lenzerheide zu fahren. Dort wendeten wir und fuhren dieselbe Strecke zurück. Die Motorbremse als auch der Retarder wurden beim talwärts Fahren massiv beansprucht. Der Lerneffekt für uns Chauffeure war gross, zumal Fahrten mit „bis an die Grenze des zulässigen Fahrzeuggewichts“ im militärischen Umfeld im Vereinsumfeld eher selten auszuführen sind. Sodann konnten beide Lenker der jeweiligen Fahrzeugcrew dieselbe Strecke mit dem beladenen Fahrzeug berg- und talwärts befahren. Um 11.45 Uhr trafen wir in Solis ein. Nachdem wir die „Solis-Brücke“ und vor allem deren imposante Höhe von 89 Metern auf uns hatten wirken lassen, nahmen wir im Restaurant „Solis-Brücke“ das Mittagessen ein. Der Tomatensalat, das Geschnetzelte mit Nudeln und Gemüse mundete sehr und zu guter Letzt wurde uns noch ein Dessert serviert! Chapeau für die Küche!
Einige Fahrerteams gönnten sich an der Sonne draussen noch einen Kaffee, wir brachen unmittelbar nach dem Essen auf. Die Gruppe von Kpl Schlatter hatte für die Nachmittagsroute die Strecke nach Lescha (oberhalb Sarn) gewählt. Doch galt es, vor der Abfahrt in Solis einen Fahrzeugwechsel vorzunehmen. Wir übergaben die Schlüssel des 6DM weiter und übernahmen dafür einen Steyr. Das Gesamtgewicht dieses 3-achsigen Fahrzeugs wog rund 22 Tonnen. Gewaltig. Mit einer Geschwindigkeit von 30 – 40 km/h ging’s bergauf, bergab nur unwesentlich schneller. Gegen 15.00 Uhr trafen wir – und auch die anderen Teams – wieder beim Stützpunkt des Tiefbauamts Graubünden (Sils i.D.) ein. Das Abladen ging rasch flink über die Bühne, alle Fahrer halfen und unterstützten sich gegenseitig, Volker agierte mit dem Radlader WL 50 sehr effizient. Der bereits am frühen Morgen spürbare positive Teamspirit wirkte auch in dieser Phase der Übung ganz deutlich. Um 16.10 Uhr nahmen wir die letzte Wegstrecke für diesen Übungstag unter die Räder. Auf dem Areal Rossboden reinigten wir die Fahrzeuge, tankten die Lastwagen wieder auf und parkierten die Vehikel wieder in Reih und Glied.
Anlässlich der Feedbackrunde wurde das grossartige Engagement des Übungsleiters Werner Gartmann und seinen Funktionären mit einem kräftigen Applaus verdankt. Nachdem sowohl Arno Balzer als auch Stephan Krättli noch wichtige Informationen über zukünftige Veranstaltungen erteilt hatten, verabschiedete Werner die zufriedene Teilnehmerschaft um 17.30 Uhr ins Wochenende.
Bericht erstellt durch: Gfr Gallus Heinz

Mail: 22.05.2011
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Geschätzter Volker

Im Zusammenhang mit dem Erstellung des Berichts für den Radkeil habe ich die Übung "Ladungssicherung" gedanklich nochmals Revue passieren lassen. Diese Übung war ein mega Hit! Du hast mit Deinem Engagement gegenüber Deinem Arbeitgeber und uns Übungsteilnehmenden haben einen wesentlichen Beitrag zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen! Das war nicht selbstverständlich und dafür danke ich Dir ganz herzlich!

Ich wünsche Dir
einen guten Start in die neue Woche, es grüsst Dich herzlich, Heinz
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