Willkommen auf unserer Online Bilder Gallery des Militär Motorfahrer Verein St.Galleroberland Graubünden (MMV SGO/GR)

Ladungssicherungsübung

Ladungssicherungsübung
Datum: 27./28.09.2013
Übungsleiter: Werner Gartmann
Fotos: Arno Balzer & Hanspeter Akermann
Bericht: Heinz Gallus

Eine spannende Übung, dachte ich mir, als ich die Detailangaben des Aufgebots für die zweitägige Übung mit dem Titel „Ladungssicherung“ las. Werner Gartmann, Technischer Leiter des MMV SGO/GR, hatte ein interessantes Programm zusammengestellt. Involviert waren insbesondere das Fahrsicherheitszentrum „DrivingGraubünden (Cazis)“ und – indirekt über Volker Eix (Vorstandsmitglied und Technischer Fachlehrer des Vereins) – ebenfalls das Tiefbauamt des Kantons Graubünden.

Kurz vor 7 Uhr begrüsste Übungsleiter Werner Gartmann die 16-köpfige Truppe am Freitagmorgen auf dem Areal Rossboden. Nach der standardisierten Kontrolle der Führerausweise begaben sich die Teams zu den zugewiesenen Fahrzeugen. Werner hatte darauf hingewiesen, dass nebst den üblichen Kontrollpositionen der Reifendruck speziell zu prüfen sei, zumal mit diesen Fahrzeugen während der Übung einiges „an Gewicht zu transportieren sei“. Arno und Verfasser dieses Berichts begaben sich nach dem Fahrzeugcheck zur BEBECO- Tankstelle, um dort den Reifendruck zu prüfen und allenfalls zu korrigieren, doch die Luftdruckanlage war defekt. Nichtsdestotrotz kontrollierten wir mit dem Manometer bei allen Rädern den Druck – perfekt, der Abfahrt stand nichts mehr im Wege.

Eine unschöne Überraschung erlebten wir auf der Fahrt nach Cazis. Im 1983 eröffneten und 2449 Meter langen Strassentunnel „Isla-Bella“ beschlugen die Scheiben innert kürzester Zeit, innen wie auch aussen. Dennoch überstanden wir dieses Überraschungsmoment schadlos, mit vereinten Kräften gelang es, die Sichtverhältnisse rasch möglichst wieder herzustellen.

Im DrivingGraubünden (Cazis) angekommen genehmigten wir uns einen Kaffee. Der theoretische Teil dieser Übung war auf 8 Uhr angesetzt und pünktlich startete Beat Bislin damit. 14 + 2, so lautete die Aufteilung auf die insgesamt drei zur Verfügung stehenden Mittagsmenus.

Interessant war aus der Vorstellungsrunde zu erfahren, dass der Grossteil der Kursteilnehmenden diese Ausbildung nicht im Zusammenhang mit der aktuell ausgeübten beruflichen Tätigkeit besucht. Erwartungshaltungen seitens der Teilnehmenden wurden geäussert, ebenso Angaben über die jeweilige Person.

Fachlehrer Beat Bislin verstand es ausgezeichnet, wichtige Informationen rund um das Thema „Sicherung der Ladung“ zu vermitteln. Immer wieder war Erstaunen wahrnehmbar, so z. B. auch über mögliche Folgen aus Unfällen mit unbefestigter Ladung. Begrifflichkeiten wie Leergewicht, Nutzlast, Gesamtgewicht, Garantiegewicht (des Herstellers), Achslasten usw. wurden anschaulich vermittelt. Dass für die Sicherung einer Ladung dermassen viele Komponenten miteinbezogen werden müssen, war mir – und vermutlich war ich nicht der Einzige – nicht bewusst.

Das Mittagessen wurde uns im DrivingGraubünden serviert. Danach folgte der praktische Teil des ersten Kurstages. Die Wetterlage hellte sich anfangs des Freitagnachmittags auf, nachdem es während des Vormittags wiederholt geregnet hatte. Die Übungsleitung hatte vorgesehen, jedes Fahrzeug mit 4 Betonelementen zu beladen. Volker Eix führte das Beladen der Lastwagen mit viel Fingerspitzengefühl aus. Anschliessend waren die jeweiligen Teams gefordert, mit den insgesamt 6 pro Fahrzeug zur Verfügung stehenden Spannsets die Elemente formschlüssig niederzuzurren. Auf den Brücken der Fahrzeuge war emsiges „Werken“ zu sehen, mit Motorsägen wurden Hölzer zugeschnitten, es wurde gehämmert etc. Schlussendlich inspizierte Beat die Ladungen der Lastwagen und wies auf mögliche Mängel hin – welche vor abendlichen der Rückfahrt nach Chur – zu beheben waren.

Der Unterschied von der Hin- auf die Rückfahrt nach Chur war markant, das Gewicht von 6-7 Tonnen machte sich während der Fahrt deutlich bemerkbar. Die Fahrzeuge wurden an derselben Örtlichkeit abgestellt, wo wir sie am Morgen in Betrieb genommen hatten.

Samstags besammelten wir uns zum selben Zeitpunkt/Ort wie am Vortag. Von Chur führte die Fahrstrecke über die Autobahn nach Landquart. Die Fahrt durchs Prättigau war schön, einmal mehr spielte das Wetter mit. Anfangs Davos bogen wir – immer über die Nationalstrasse Nr. 28 fahrend – links ab, fuhren hinauf über die Passstrasse bis zum Flüela- Hospiz (2383 m.ü.M.). Auf dem Hospiz parkierten wir die Fahrzeuge und legten einen Kaffeehalt ein. Im Lokal erfuhren wir, dass dieses bereits durch die dritte Generation geführt werde. An unsere „Fahrergruppe“ wurde die Frage gestellt, ob es sich bei unserer Gruppierung um eine „Senioren-RS“ handle.....“. Die Fahrstrecke führte weiter über Susch bis Zernez, dem Zwischenziel an diesem Samstagvormittag. Auf dem Areal der Firma Terretaz SA wendeten wir die Fahrzeuge und fuhren dieselbe Strecke zurück über den Flüelapass nach Davos. Um die Mittagszeit passierten wir den auf 1560 m.ü.M. gelegenen Ort mit rund 13000 EinwohnerInnen (und über 14200 Gästebetten) und erreichten, über die Landwasserstrasse fahrend, gegen 12.30 Uhr das Hotel „Rinerlodge“. Dort nahmen wir das Mittagessen ein.

Nach dem Mittagessen schickte Übungsleiter Werner die Teams in gewissen zeitlichen Abständen auf die Route mit dem Ziel, den Verkehrsfluss nicht allzu sehr zu beeinträchtigen. Zwischenziel am Samstagnachmittag war erneut die Örtlichkeit oberhalb von Sils i.D. – dort wurden die Fahrzeuge auf dem Areal des TBA Graubünden entladen. Der gesamte „Rückbau“ und anschliessende Materialrückschub ging Hand in Hand, das Engagement aller Teilnehmenden war beeindruckend. Nach der Rückfahrt wurden die Fahrzeuge in Chur aufgetankt, innen und aussen gereinigt und anschliessend auf dem Parkplatz abgestellt. Werner zog bei der Schlussbesprechung ein positives Fazit: Auch diese Übung konnte ohne Zwischenfall abgeschlossen werden. Mit einem kräftigen Applaus verdankten die Teilnehmenden das grosse Engagement des technischen Leiters Werner Gartmann!
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