Willkommen auf unserer Online Bilder Gallery des Militär Motorfahrer Verein St.Galleroberland Graubünden (MMV SGO/GR)

Besichtigung Armeelogistikcenter Hinwil

Treffpunkt Metallwäscherei: Regierungsräte, Offiziere und
Militärmotorfahrer informieren sich im ALC Hinwil

Datum: 11.03.2015
Übungsleiter: BOG
Autorenhinweis: Gaby Zimmer, Chefin Kommunikation Logistikbasis der Armee


Wie entwickelt sich die Armee weiter und welches sind die Auswirkungen auf die Logistik? Am 11. März haben sich fünf Regierungsräte der acht ALC-H-Kundenkantone sowie Angehörige der Bündner Offiziersgesellschaft und des Militär Motorfahrer Vereins SGO/GR im Armeelogistikcenter Hinwil auf den neusten Stand gebracht. Der C LBA und Guido Schneider mit versammelter Centerführung und den
Fachbereichsleitern waren die Gastgeber.

Die sonst von der Truppe genützte, neu ausgebaute Halle für die Metallwäscherei wurde für einmal zum Kongressraum umfunktioniert. Die Sicherheitsdirektoren Dr. med. vet. Andrea Bettiga, FDP, GL, Paul Signer, FDP, AR, Martin Bürki, parteilos, AI, Fredy Fässler, SP, SG und Dr. iur. Christian Rathgeb, FDP, GR nahmen sich fünf Stunden Zeit, um sich das Armeelogistikcenter in ihrer Region genauer anzuschauen. Das ALC-H, das im Moment eine Grossbaustelle ist, lockte auch gut 30 Angehörige der Bündner Offiziersgesellschaft und des Militär Motorfahrer Vereins SGO/GR an. Div Daniel Baumgartner erklärte die Aufgaben, Leistungen und die Mittel der LBA, informierte über die aktuelle Sicherheitslage und deren Auswirkungen auf die Weiterentwicklung der Armee. Welche Konsequenzen die WEA auf die Logistik hat, war ebenso Inhalt seiner Ausführungen.
Zusammengefasst wird die Logistik mit WEA immer noch dasselbe machen, nämlich die Truppe logistisch und medizinisch unterstützen. „Aber wir müssen vorbereitet sein, schneller mobilisieren können sowie jederzeit und polyvalent einsetzbar sein“, fasste der C LBA die Anforderungen an die LBA zusammen.

Die Logistik muss funktionieren, damit die Truppe zeitgerecht
mobilisiert werden kann

In Zukunft muss jedes Armeelogistikcenter in der Lage sein, nach 48 Stunden und mit Unterstützung eines Log Bat, täglich zwei Bataillone auszurüsten, wenn die Armee mobilisiert wird. Das bedeutet pro Bataillon 1‘200 Paletten Material und die entsprechenden Fahrzeuge einsatzbereit herauszugeben. Dafür sind an knapp zwanzig Standorten der Schweiz die Grundausrüstungsetats für Truppen der Miliz mit hoher Bereitschaft eingelagert. Dafür soll in den nächsten Jahren und mit der Erneuerung von Systemen die Truppe flächendeckend ausgerüstet sein. In der Zwischenzeit müssen Lücken kompensiert oder in Kauf genommen werden. Die entsprechenden Handlungsfelder werden theoretisch und in Übungen ausprobiert, damit die Lehren für den Echteinsatz bereits gezogen und umgesetzt werden können. Materielle Herausforderungen, schnelle und kompetente Unterstützung und künftig wieder Truppenkörper mit fixer Basierung auf einem ALC Standort sind die Kernelemente der künftigen Logistik. Geplant wird in der LBA seit gut drei Jahren, trainiert in den eigenen Reihen und mit Partner-Truppen ebenfalls. „Die Logistik muss bereit sein, wenn die Armee die
WEA umsetzt,“ stellt der C LBA klar.

Engagiert sind sie alle, die Aktiven und die Ehemaligen

Die Modernisierung des Centers mit Gebäuden, welche den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, die Wartung der aktuellen Systeme zulassen und effiziente und informatikgesteuerte Arbeitsabläufe ermöglichen, ist in vollem Gang. Unter den Mitgliedern der Bünder OG waren auch Vertreter des Bauunternehmens, das zurzeit noch das Schmalganglager mit rund 15‘000 Palettenplätzen baut. Andere Gebäude sind bereits in Betrieb. Ebenso wie das imposante Notstromaggregat, das, wie in allen fünf ALC, den Weiterbetrieb sichert, auch wenn mal regional der Strom ausgeht. Werkstätten, die Disposition, die Persönliche Ausrüstung und die Lernendenwerkstatt sind Stationen, welche die politischen und militärischen Besucher begeisterten. Die modernen Systeme der Schweizer Armee liessen manches aktive und ehemalige Offiziersherz höher schlagen. Die Regierungsräte legten auch grossen Wert auf die gute Partnerschaft und Zusammenarbeit in der Region und untereinander. Den Wehrmännern den besten Service bieten, steht sowohl bei den Sicherheitsdirektoren wie auch bei den Vertretern der LBA an erster Stelle.
Dem Center-Chef Guido Schneider, seinen Mitarbeitenden und seinen Lernenden war es ein Anliegen, den interessierten Besuchern einen realen Blick hinter die Tore zu bieten. Die vielen strahlenden Gesichter und emsigen Hände der Centerbelegschaft steckten auch die Besucher an. Überall wurden Erfahrungen ausgetauscht und Bedürfnisse diskutiert. Für Regierungsräte und OG-Mitglieder auch Gelegenheit, sich untereinander über die eigenen Möglichkeiten zu unterhalten. Der Logistiktag im ALC-H war also eine Plattform zwischen – aber auch unter den Partnern. Ausgelöst hatten diesen Tag der Bündner Sicherheitsdirektor, Dr. iur. Christian Rathgeb und der Präsident der Bündner OG, Maj Urs Fetz, anlässlich eines Gesprächs mit dem C LBA an der AIR 14 zu den Herausforderungen der Logistik. Dank diesen zwei Interessierten konnten sich fünf Monate später rund 40 weitere Interessierte im ALC-H ein breites Bild der modernen Armeelogistik machen.
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